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AuK e.V., Allergie- und umweltkrankes Kind e.V.
Ortsverband Düsseldorf

Neurodermitis ist heilbar

Auszüge aus dem Buch:
Selbstheilung (Spontanheilung) der Neurodermitis
von
  Prof. Dr. med. Ernst August Stemmann
und
  Dr. med. Sibylle Stemmann
  Ärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Allergologie
  Oberhausener Straße 184 a
  45476 Mülheim an der Ruhr

Preis: 29,00 €
Auslieferung:
AuK
Schernerweg 4
45894 Gelsenkirchen
Telefon: (02 09) 3 05 30 oder 3 80 90 36
Telefax: (02 09) 3 80 90 37

Redaktion: Jahnke, Erkrath
Zeichnungen: Suttka, Schäfers
Alle Rechte bei den Verfassern © 2002
ISBN 3-00-009399-0

Für Angaben über Anweisungen und Medikamentenapplikationen kann keine Gewähr übernommen werden.

Der Erkrankte kann seine Neurodermitis selbst heilen.
Die Neurodermitis (das atopische, das endogene Ekzem) gilt als unheilbar. Dem widersprechen Spontanheilungen. Betroffene verlieren ihre Neurodermitis, d. h. sie heilen sich selbst (spontan von lateinisch spontaneus - von selbst, aus eigenem Antrieb, von innen heraus).
Die Spontanheilung der Neurodermitis wurde als wertvolles Fallbeispiel begriffen, das Hinweise zur Entwicklung eines neuen Heilverfahrens liefert, mit dem der Betroffene sich selbst heilen kann.

Merke:
Wenn behauptet wird, die Neurodermitis sei unheilbar, so dürfte es keinen Menschen geben, der seine Krankheit je verloren hat. Eine einzige Spontanheilung reicht aus, um zu beweisen, dass die Neurodermitis grundsätzlich ein heilbares Leiden ist.

Versteht man die Neurodermitis als Hautkrankheit, so lassen sich durch Anwendungen, Medikamente Symptome lindern. Will der Betroffene sein Leiden selbst heilen, so benötigt er dafür eine neue Theorie und andere therapeutische Maßnahmen als bisher.
Vor der Selbstheilung steht die Erkenntnis über die Mechanismen der Krankheit: Wie entsteht eine Neurodermitis (Ursache)?
Die Haut ist ständig entzündet und reagiert überempfindlich. Wie ist dieses Phänomen zu erklären? Die Erklärung ist ungewöhnlich.
Der Neurodermitiskranke leidet unter keinem Immundefekt, wie man vermuten könnte. Er hat vielmehr eine Fehlsteuerung erworben, d. h. er leitet bei Stress seine "Entzündungszellen" (Eosinophile, Helferlymphozyten) in die gesunde Haut fehl und sie erzeugen dort eine Entzündung (Dermitis). Zudem wird seine Haut überempfindlich (Neuro-).
Der Gesunde dagegen neutralisiert seine Entzündungszellen bei Stress in seinen Immunspeichern, seine Haut bleibt intakt und es entsteht kein Juckreiz.

Die Entzündung der Haut bei der Neurodermitis ist primär eine körpereigene Entzündung. Es ist nicht gelungen, die Umweltbelastung oder Allergene als Ursache der Neurodermitis dingfest zu machen. Die Entzündung der Haut durch Bakterien, Viren, Pilze, Allergene, Schadstoffe u. a. ist von untergeordneter Bedeutung. Sie ist eine sekundäre Erscheinung, die erst auftreten kann, wenn die Neurodermitis über eine Fehlschaltung der Entzündungszellen bereits entstanden ist.

Merke:
Die Neurodermitis ist primär gar keine Hautkrankheit. Es werden vielmehr die Folgen der fehlgeleiteten Entzündungszellen in die Haut sichtbar und die Haut wird von zentral her überempfindlich.

Fehlsteuerung der Entzündungszellen und überempfindliche Haut sind vom Gehirn über das vegetative Nervensystem (Neuro-) und Stresshormone bedingt.
Beleg: Ein Junge mit Neurodermitis weist entzündliche Hautveränderungen in beiden Kniekehlen und am rechten Arm auf. Der linke Arm ist wegen einer geburtstraumatischen Lähmung erscheinungsfrei, da Fehlsteuerung, Juckreiz über das Gehirn und das vegetative Nervensystem nicht mehr möglich sind. Würde man einen Hauttest mit Histamin (Allergenen) durchführen, so fiele er an dem gelähmten linken Arm negativ, an dem rechten, von Neurodermitis betroffenen Arm dagegen positiv aus (sog. Histamintest).

Die Neurodermitis ist ein psycho-somatisches Leiden.
Fehlsteuerung der Entzündungszellen und Überempfindlichkeit der Haut bilden sich aus, wenn ein Mensch eine Trennung erlebt, Pech hat und sich "verfühlt". Wähnt er sich ohnmächtig in dem Geschehen, so gerät er unter unkontrollierbaren Stress, der das Leiden in Gang setzt. Danach sind die Betroffenen auch sehr trennungsempfindlich. Es ist ein Zeichen dafür, dass das Verlusterlebnis nicht bewältigt ist. Sie reagieren zumeist bei einer Trennung mit heftigem Protest oder trennen sich, was seltener der Fall ist, scheinbar ohne jegliche Empfindung, indem sie ihre Trennungsangst unterdrücken. Löst das Erlebnis keinen unkontrollierbaren Stress aus, so kann auch keine Neurodermitis entstehen.

Kritische Situationen, in denen ein Mensch an Neurodermitis erkranken kann, sind u. a. Niemand ist schuld.
Jeder Mensch kann an einer Neurodermitis erkranken. Der erblich vorbelastete etwas leicher als der Nichtbelastete. Dennoch muss ein erblich Vorbelasteter nicht schicksalhaft erkranken. Es unterliegt nicht dem Willen und Einfluss des Menschen, wenn er in einer Trennungssituation unkontrollierbaren Stress empfindet. Der Betroffene merkt zwar, dass er unter Spannung gerät, weil er sein Problem nicht selbst lösen kann. Dass dieser Stress aber zu einer Krankheit führt, das verspürt er nicht. Erst nachher, nachdem er krank geworden ist, kann er einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Trennung und Neurodermitis herstellen, wenn er um das Geschehen weiß.
Es gibt prinzipiell unvorhersehbare Ereignisse, die den Menschen unvermutet treffen und die er nicht aktiv bewältigen kann, die zur Krankheit führen. Daher ist es nicht gerechtfertigt, dass der Betroffene oder Eltern bei sich selbst oder anderen Personen Schuld voraussetzen und danach suchen.

Die Neurodermitis tritt erst sichtbar auf, wenn der Stress vorüber ist.
Die Neurodermitis entsteht in der Stressphase. Dennoch bemerkt der Neurodermitiskranke nicht, dass Stress sein Leiden aktiviert. Es ist der erhöhte Stresshormonspiegel, der Symptome maskiert. Die Situation für den Betroffenen ändert sich schlagartig, wenn die Anspannung nachlässt und Entspannung einsetzt. Der Spiegel der Stresshormone fällt steil ab und jetzt sind die Stresshormone nicht mehr fähig, den Juckreiz zu coupieren.
- Innerhalb weniger Minuten setzt heftiger Juckreiz ein.
Der niedrige Stresshormonspiegel ist auch nicht mehr in der Lage, die Entzündung in der Haut zu maskieren.
- Nach (6) - 12 bis 72 Stunden wird die Entzündung der Haut sichtbar.

Erst wenn der Betroffene den zweiphasigen Verlauf seiner Krankheit kennt, ist er in der Lage, seine Krankheitsursache aufzufinden und seine Krankheitsschübe zu deuten.
Ursache: Da die Neurodermitis erst erscheint, wenn das Ereignis längst vorüber, scheinbar überwunden, vergessen ist (der Betroffene befindet sich jetzt in einer Phase der Erholung, in der es ihm gut geht), kommt er nicht auf den Gedanken, dass er durch ein vorausgegangenes traumatisches Erlebnis neurodermitiskrank geworden ist.
Säuglinge erkranken zumeist nach einem Tag bis zu drei Tagen nach dem Trennungserlebnis. Bei Erwachsenen kann das Intervall zwischen dem Trauma und dem Auftreten der Hautsymptome Wochen bis Monate betragen, ehe der Stress abfällt und tiefe innere Ruhe einkehrt.
Eine Erwachsene berichtet:

"Nach einer Trennung von meinem damaligen Lebenspartner begann der Teufelskreis von neuem - und es hat lange gedauert, bis ich es realisierte. Das Trennungserlebnis und der Beginn der Hautverschlechterung lagen auch zwei bis drei Monate auseinander."

Schub: Ein neurodermitiskrankes Kind besucht z. B. seine Großeltern. Bei ihnen bessert sich das Hautleiden. Nachdem das Kind heimgekehrt ist, kratzt es vermehrt und in der folgenden Nacht flammt die Neurodermitis auf. Dann sagen normalerweise die Großeltern zu den Eltern "Was macht ihr mit eurem Kind, bei uns geht es ihm so gut." Die Ursache des Neurodermitisschubes wird im häuslichen Bereich des Kindes gesucht.
Aus dem zweiphasigen Verlauf der Krankheit muss das Geschehen ganz anders gedeutet werden. Das Kind muss bei den Großeltern unter Spannung gestanden haben (sei es durch Freude oder Leid) und der erhöhte Stresshormonspiegel hat einerseits den Hautzustand gebessert, andererseits zugleich aber auch die Krankheit aktiviert, indem Entzündungszellen in die Haut eingewandert sind. Weilt das Kind wieder daheim, sinkt der Stresshormonspiegel ab, setzt Juckreiz ein und nachts flammt die Neurodermitis auf.

Zum Juckreiz
Der Betroffene kratzt willentlich, bewusst, wenn er z. B. etwas haben möchte und seiner Forderung durch Kratzen zusätzlich Nachdruck verleiht.
Bei Stress, d. h.: empfindet der Mensch keinen Juckreiz. Juckreiz als unbewusster Vorgang macht sich erst in der Erholungsphase (Parasympathikotonie) bemerkbar, wenn Wenige Minuten danach setzt heftiger Juckreiz ein und die Haut rötet sich.

Kräftige Reize verändern die "normale" zweizeitige Reaktion des Organismus.
Wirkt ein sehr starker Reiz ein, geht der Sympathikotonie, dem Stress eine kurzzeitige parasympathikotone Phase mit Juckreiz voraus.

Ist der Reiz extrem, z. B. durch eine unvermutete Trennung zwischen Mutter und Kind, so überwiegt ganz die Parasympathikotonie mit anhaltendem Juckreiz und Kratzen.

Anhand des Kratzverhaltens ist exakt erkennbar, in welcher vegetativen (Stress-) Verfassung sich der Betroffene befindet und wie er den Reiz unbewusst interpretiert.
Auch die verschiedenen Blut- und Immunzellen verhalten sich entsprechend Stress (Sympathikotonie) und Erholung (Parasympathikotonie).

Die Haut ist Ausdruck unbewusster Empfindungen.
Dadurch lässt sich die unterschiedliche Lokalisation der Neurodermitis exakt erklären. Lokalisiert sich die Neurodermitis z. B. Ist der gesamte Körper betroffen, steht das für die schwerste Form der Trennung, den Totalverlust.

Der Kenner weiß, in welcher Phase der Krankheit sich der Betroffene befindet und welchen Inhalt die Trennung gehabt hat:
Die Neurodermitis unterhält sich von allein, das Leiden wird chronisch.
Von der entzündeten Haut gehen Signale zum Zwischenhirn, um die körpereigene Abwehr zur Selbstheilung anzuregen. Dazu ist Stress notwendig, der die Abwehr steigert und der vom Gehirn in "Wellen" erzeugt wird. Doch die Selbstheilungsbemühungen funktionieren nicht, weil durch jede Stresswelle Entzündung der Haut und Juckreiz reaktiviert werden.

Dass der Betroffene immer wieder unter Stress gerät, ist an seinem oft impulsiven, für die Umgebung unerklärlichen Verhalten, besonders im Umgang mit seiner Kontaktperson (im häuslichen Bereich) zu erkennen. Im Kontakt zu anderen Personen (meist im außerhäuslichen Bereich) unterdrückt der Betroffene meistens seine Gefühle und gerät dadurch ebenfalls unter Stress. Letztlich ruft die Krankheit, ohne dass der Betroffene um das Geschehen weiß, die Neurodermitis ungewollt ständig selbst hervor. Der Erkrankte wird Opfer der Mechanismen der Krankheit Neurodermitis.

Merke:
Der Mechanismus, mit dem der menschliche Organismus eine akute Krankheit selbst heilt (Stress erhöht die Abwehr), hat sich bei der Neurodermitis in das Gegenteil verkehrt und ruft Krankheit hervor. Deshalb ist das Leiden chronisch.

Durch den Verstärker wird die Neurodermitis unheilbar.
Die chronische Krankheit löst eine vermehrte Aktivität der Angehörigen aus. Eine Erklärung für diese (ungeheuerliche) Behauptung liefert der Verstärker.
Das Prinzip der Verstärkung Das Prinzip der Verstärkung wird jetzt auf die Neurodermitis übertragen.
Merke:
Die Neurodermitis wird unheilbar, wenn der Betroffene, wenn er sich kratzt oder krank darniederliegt, Beachtung oder intensive Zuwendung erhält (was normalerweise geschieht). Dies schwer zu verstehende Phänomen beruht auf der Dominanz von Zwischen- und Stammhirn, die zu 80 % das (unbewusste) Verhalten bestimmen.

Das Gelsenkirchener Behandlungsprogramm fängt den Betroffenen mit seiner Kontaktperson in einem Netz auf.
Das Netz wird von der Klinik, den niedergelassenen Kollegen, der eigenen Familie und der Selbsthilfegruppe AuK gebildet und ist in dieser Form einmalig.

Behandlungsstrategie
Erlangt der Erkrankte Selbstheilung, so hat er seine Autonomie zurückerworben. Doch was ist mit dem Menschen, der das Ziel nicht erreicht? Wird hier die hoffnungsvolle Selbstheilungsprophezeiung zu einer Quelle von Schuld oder Verzweiflung und wäre es von daher nicht besser, dem Betroffenen erst gar keinen Mut zu machen? Der Betroffene und seine Angehörigen lernen im psychosomatischen Behandlungsverfahren, worauf sich die Selbstheilung gründet. Die Menschen lernen, ehrlich zu sich selbst zu sein. Wird Selbstheilung nicht erreicht, so ist allen Beteiligten klar bewusst, warum der Erfolg noch nicht eintreten konnte - eine Tatsache, die von allen akzeptiert wird. Nicht jeder erkrankte Mensch hat optimale Bedingungen, um sich selbst zu heilen. Doch er und seine Angehörigen erlangen eine tiefe Einsicht in die Vorgänge der Erkrankung und geraten nicht mehr in Hilflosigkeit und Ohnmacht. Die Kinder- und Jugendklinik und die Selbsthilfegruppe AuK geben auch in dieser Situation Hilfe und stehen den Betroffenen bei.
Die Neurodermitis wird üblicherweise mit Salben, Cremes, Medikamenten, Anwendungen u. a. behandelt. Die Therapie ist besonders erfolgreich in der Behandlung des akuten Krankheitsschubes - und nur zu diesem Zweck wird sie hier angewandt. Das tägliche Salben, Cremen, Baden findet nicht statt und die Betroffenen erhalten auch langzeitig keine Medikamente, wie z. B. gegen den Juckreiz. Es gibt keine Grundpflege der Haut. Damit entfällt die fortwährende Beachtung und somit Verstärkung der Erkrankung. Eine Ausnahme bilden nur sehr wenige Patienten, die langfristig steroidhaltige Externa angewendet haben oder eine extrem trockene Haut auch an den nicht betroffenen Arealen aufweisen. Der Betroffene erhält auch keinen Kratzanzug, er darf kratzen. Es werden auch keine Kratzbewältigungsstrategien gelehrt, die erst eingesetzt werden, wenn es zu spät ist, d. h. der Juckreiz eingetreten ist. Vielmehr versucht das psychosomatische Verfahren die Ursache und die die Neurodermitis unterhaltenden Mechanismen aufzuheben, so dass erst gar nicht eine Entzündung der Haut auftritt und Juckreiz nicht mehr aufkommen kann.

Die Krankheit belastet drei Generationen: das betroffene Kind, seine Eltern und die Großeltern. Ihnen muss geholfen werden. Sie alle werden unverschuldet in das chronische Krankheitsgeschehen verstrickt, das sich wie folgt beschreiben lässt:

Zur Selbstheilung werden die treibenden Kräfte - Stress, Emotion, Verstärker - die die Neurodermitis fortlaufend bedingen und unterhalten in ihrer Wirkung "umgekehrt", um Gesundheit zurückzugewinnen: Selbstheilung tritt ein, wenn der Betroffene (und seine Kontaktperson) Autonomie zurückgewinnen. Sie erlangen ein inniges Verhältnis zueinander. Die Fehlleitung der Entzündungszellen in die Haut verliert sich und die Haut gesundet wieder. Die Selbstheilung wird unterstützt durch Umstellung auf eine möglichst naturbelassene säure- und allergenarme Nahrung für ein Jahr. Für diesen Zeitraum werden auch belastende Reize, Schadstoffe aus der Umwelt gemieden bzw. vermindert. Ziel der Behandlung ist ein normales Leben, frei von Neurodermitis und unabhängig von Anwendungen, Medikamenten.

Wirksamkeit der Behandlung
Die Behandlungserfolge sind durch prospektive Studien belegt. Eine der Studien soll hier dargestellt werden. 40 Kinder mit Neurodermitis im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren wurden 1998 behandelt und ein Jahr später nachuntersucht (Langer, Dissertation, im Druck). Keine Rückmeldung gaben zwei Elternpaare. Die Angaben bei 38 Kindern wurden ausgewertet:

Der Zustand der Haut wurde in 87 % als gebessert angegeben, er blieb in 13 % unverändert im Vergleich zum Beginn der Behandlung.

Wenn sich der Behandlungserfolg allein auf das psychosomatische Behandlungsverfahren bezieht, müssten zusätzliche Therapien die Ausnahme sein. Knapp 70 % wendeten das Verfahren als alleinige Behandlung an.

  keine Homöopathie Kur andere keine Aussage
zusätzliche
Behandlungsverfahren
69 % 13 % 6 % 3 % 9 %

Der Kranke heilt sich selbst. Er benötigt somit kaum Anwendungen oder Medikamente (auch nicht gegen andere Krankheiten). 63 % haben in dem Jahr keine Salben und Cremes verwendet, 75 % keine Medikamente (auch nicht gegen andere Krankheiten) eingenommen.

  gar nicht
Salben und Cremes 63 %
Medikamente 75 %

Das Behandlungsprogramm fördert die innige Bindung zwischen dem Kranken und seinen Eltern. Innige Bindung ist Voraussetzung für die Fähigkeit des betroffenen Kindes, sich angstfrei von seinen Eltern zu trennen und neue Kontakte zu anderen Menschen anzuknüpfen.

Trennungsangst weitgehend oder
total überwunden
94 %
Fähigkeit, Kontakte zu anderen
aufzunehmen, wiedererlangt
87 %

Anerkennung für dieses psychosomatische Behandlungsverfahren kommt aus der Politik.
Auszug aus einem Brief des Ministeriums für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes Nordrhein-Westfalen:

Sehr geehrter Herr Prof. Stemmann,

ich freue mich, dass ich Ihnen heute mitteilen kann, dass Ihr Projekt "Selbstheilung (Spontanheilung) der Neurodermitis (des atopischen Ekzems)" in den Projektverbund "Gesundes Land Nordrhein-Westfalen" im Europäischen Netzwerk der WHO "Regionen für Gesundheit" aufgenommen worden ist. Es wurde als beispielgebend und als eine Bereicherung für das Gesundheitswesen des Landes bewertet.
Mit freundlichen Grüßen

Birgit Fischer
(Ministerin)
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